27.09.2017

Welch ein Konzert! – Eindrücke zum Benefizkonzert in der Diakoniekirche

Am Samstagabend, 23. September, verwandelten die Sängerin Maryna Bense, die Querflötistin Petra Erdtman, der Gitarrist Michael Haag sowie der Pianist Michael Hombach die Diakoniekirche in Bad Kreuznach.

Dabei stellten Sie sich in den Dienst der guten Sache, denn der Reinerlös fließt an INTERPLAST Germany - Sektion Bad Kreuznach.

Walter Wiest und Hilde Dhonau, die sich für die Organisation des Abends verantwortlich zeichnen, freuen sich, dass sie für das leibliche Wohl den Fernsehkoch Franz X. Bürkle und die ehemalige Naheweinkönigin Laura Weber gewinnen konnten. 

Das gebotene Programm war eine gleichermaßen bunte wie hochkarätige Mischung aus Melodien einer „außergewöhnlichen Konzertzeitreise“, die aufhorchen ließ. Sowohl Johann Sebastian Bachs „Präludium und Fuge d-Moll“ (Orgel) wie sein Lied „Jesu meine Freude!“ fanden hier ihren ganz natürlichen Platz wie Georg Friedrich Händels „Aria di Cleopatra dall’opera Giulio Cesare“, Franz Schuberts „Leise fliehen meine Lieder“, der aus dem Musical „Mozart“ stammende Song „Gold von den Sternen“, Amanda McBrooms „The rose“ („Romantik pur!“) oder „Endlich sehe ich das Licht“ aus dem Musical „Rapunzel – Neu verföhnt“. Ein Vers daraus lautet: „Und die Welt hat sich verändert!“ Und fürwahr: Den großartigen Musikern gelang es spielerisch, den Funken überspringen zu lassen und das eigentliche Anliegen, nämlich die Arbeit Dr. André Borsches und der „INTERPLAST Sektion Bad Kreuznach“, in den Fokus zu rücken. Er meinte denn auch zu Recht: „Was für ein Füllhorn an Musikalität! Diese Wahrhaftigkeit spüren zu dürfen, ist großartig. Solange ich kann, sollte ich etwas abgeben von meinem Leben.“ 

Und wie zum Beweis seines unermüdlichen weltweiten Schaffens schaute ein kleines tschetschenisches Mädchen auf dem Arm seines Vaters vorbei, das drei Tage zuvor in der Diakonie operiert worden war. „Was ihr leistet, ist überwältigend“, meinte denn Maryna Bense. Ergänzen sollte man: „Was ihr alle geleistet habt, war überwältigend.“ Die Standing Ovations jedenfalls waren der gerechte Lohn.

Danke für diesen herrlichen Abend

Für diesen Beitrag wurde Elemente eines Artikels von Claudia Römer | Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach verwendet.

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