Hilfe für Nepal

 

Aktueller Bericht aus dem INTERPLAST- Hospital in Nepal

Nach den Erbeben im Mai kamen dem INTERPLAST-Hospital zusätzliche Hilfe aus der Naheregion zu gute.

 

Mittlerweile sind 17.000 Euro an Spenden eingegangen, die der Arbeit dem 20 km entfernt von Kathmandu liegenden INTERPLAST-Hospital gewidmet sind. Im Gespräch mit Projektleiter Hein Stahl kommt immer wieder die Dankbarkeit der Menschen für die Solidarität und Hilfe aus Deutschland zum Ausdruck. Auf Grund der Nacheben ist die Verunsicherung der Bevölkerung leider nach wie vor sehr groß und sie zittern vor dem Monsun, der die notdürftigen Unterkünfte hinwegzuschwemmen droht.

 

Die Eindrücke von der aktuellen Situation entnehmen Sie dem folgenden Bericht von Hein Stahl.

Spendenkonto für das INTERPLAST-Hospital
Stichwort: Nepal-Projekt

Kontoinhaber: Interplast Stiftung
Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft
KTN 8616000 BIC BFSWDE33MNZ
BLZ 55020500 IBAN DE06550205000008616000

 

Unsere Mauern haben gehalten aber die Seelen sind verwundet

(20. Mai 2015) Nun sind seit dem ersten großen Beben schon 3 Wochen vergangen und noch immer ist Nepal weit davon entfernt zum normalen Leben zurück zu kehren. 

 

Nach der ersten dramatischen Woche mit den vielen Nachbeben, war die Bevölkerung gerade dabei ihre provisorischen Zeltbehausungen abzubauen und zumindest in die erhaltenen Gebäude zurückzukehren, als am 12.05. ein weiteres schweres Beben der Stärke 7,3 eine viel tiefergehende Verunsicherung bei allen einleitete.

 

Insgesamt hat das Hospital all die Tage seine Standfestigkeit und Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Eigentlich war es der sicherste Ort Nepals. Die Bedeutung des Hospitals hat damit noch mal eine völlig andere Dimension bekommen.


Seit dem ersten Beben wurden 74 Frauen, 95 Männer und 40 Kinder behandelt und 61 meist schwere Operationen durchgeführt. Für 5 kam leider jede Hilfe zu spät. Die meisten Patienten kamen natürlich aus Salambutar und Sankhu, aber auch aus 9 anderen Districten: Kathmandu, Bhaktapur, Lalitpur, Sindhupalchwok, Dhading, Dolkha, Nuwakot, Kavra und Rasuwa. Dies unterstreicht die überregionale Bedeutung des Hospitals. Inzwischen werden immer noch Patienten mit Wundheilungsstörungen aus anderen Krankenhäusern überwiesen. Beim Einsturz einer Hochspannungsleitung kamen jetzt erst mehrere Verletzte mit schlimmen Elektroverbrennungen. 

 

Die eigentliche Heldin des Hospitals während der gesamten Katastrophe war die nepalesische Ärztin Dr. Rojina Shilpakar. Sie war die diensthabende Ärztin während des Erdbebens und hat Unglaubliches geleistet, hatte immer den Überblick, machte alles, konnte alles und wusste alles - Ihr verdanken viele Verletzte das Leben.

Die Versorgung mit medizinischem Verbrauchsmaterial vom lokalen Markt in Kathmandu klappt gut und auch die Treibstoffversorgung für unsere Dieselgeneratoren funktioniert. Ein wahrer Segen waren die vielen Hilfslieferungen, wobei besonders hochwertiges Orthopädiematerial sehr dringend gebraucht wurde.

Total überwältigend ist die Spendenbereitschaft aus Deutschland, für die wir uns herzlichst bedanken. Gerade weil das Hospital solch eine wichtige Rolle in der Region wahrnehmen muss, sind Spenden, die auch eine weiterreichende Hilfe ermöglichen, besonders wichtig. Mehr und mehr wird auch für Aufbauhilfe gespendet, denn die Not ist überall groß. 

Danke an alle Ärzte und Helfer und vor allem an die vielen Spender !

Hein Stahl

 

 

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