INTERPLAST unterstützt medizinische Hilfe für Flüchtlinge in Bad Kreuznach

Es ist uns ein Anliegen, die wirklich auch menschlich bewegenden Fragen aufzuzeigen. Dabei steht vorne an auch die Etablierung einer medizinischen Versorgung vor Ort, ein Engagement, das auch die dringende Mithilfe unserer Bürger bedarf.

Malteser und Ärzte des Diakonie Krankenhaus arbeiten hier eng zusammen, mit dem Ziel eine längerfristige Unterstützung leisten zu können.

Ärzte des Diakonie Krankenhauses übernehmen ehrenamtlich die ärztliche Erstversorgung (22.09.2015)

Notunterkunft am Römerkastell |Malteser
Warum wir Fotos von Flüchtlingen zeigen |Malteser (15.10.2015)
Registrierung der Bewohnerinnen und Bewohner abgeschlossen |Malteser (15.10.2015)
Weitere Informationen auch auf: Malteser Bad Kreuznach | Flüchtlinge

Ärzte des Diakonie Krankenhauses übernehmen ehrenamtlich die ärztliche Erstversorgung

(22.09.2015) Eine große Anzahl von Flüchtlingen ist dieser Tage in Bad Kreuznach eingetroffen, die von den Maltesern in der Sporthalle des Gymnasiums am Römerkastell versorgt und betreut werden. Viele erschöpfte Menschen aus Syrien, Afghanistan und den Balkanstaaten finden hier eine vorübergehende Bleibe, in der Hoffnung bald zu ihren Verwandten in andere europäische Staaten weiterreisen zu können. Einige von Ihnen sind aber ohne Ziel geflohen und hoffen mit ihren Familie auf einen sicheren Platz auf Erden, ohne Verfolgung und Gefahr für ihr Leben. Man mag sich gar nicht vorstellen, was an Grausamkeiten sie schon erlebt haben, dass sie in ihrer Ausweglosigkeit sich gezwungen sahen, ins Ungewisse zu fliehen. 

Wo viele Menschen zusammen kommen ist auch immer medizinische Hilfe von Nöten. Während für die Unterbringung, Verpflegung und sanitäre Versorgung der Flüchtlinge vorbildlich von den Maltesern bereits im Vorfeld gesorgt wurde, musste die medizinische Betreuung erst strukturell etabliert werden. Dr. Dirk Blaschke von der Plastischen Chirurgie des Diakonie Krankenhauses Bad Kreuznach übernahm hier als langjähriger Malteser die Verantwortung für die Organisation des medizinischen Bereichs. Vor allem gilt es die allgemeinmedizinische Betreuung der Flüchtlinge jetzt und für die Zukunft sicher zu stellen. 

Auf Anfrage von Dr. André Borsche von INTERPLAST war Kollege Dr. Mathias Elsner, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin im Diakonie Krankenhaus, sofort bereit, hier selbst aktiv mit einzusteigen und mehr noch: er konnte sämtliche Mitarbeiter seiner Abteilung dafür begeistern, auch ehrenamtlich mit zu helfen soweit es ihre Arbeitsbelastung ihnen erlaubt. Auch Dr. Thorsten Junkermann von der Geschäftsführung des Krankenhauses signalisierte seine Unterstützung und konnte den Versicherungsschutz für die engagierten Helfer aus der Diakonie zusichern. Jetzt soll in Zukunft dreimal die Woche für 3 Stunden eine ärztliche Sprechstunde vor Ort eingerichtet werden. Für spezielle Probleme von Kindern wird Dr.Christoph von Buch, für gynäkologische Fragestellungen Dr. Michael Kumbartski und für chirurgische Wunden und Narben das Team der Plastischen Chirurgie zur Verfügung stehen. 

Dennoch fehlt es an vielen helfenden Händen. Insbesondere Menschen, die als Übersetzer oder Betreuer dringend benötigt werden. Jeder der arabisch oder persisch spricht und versteht ist herzlich willkommen. Freiwillige Helfer, die als Betreuer den Flüchtlinge beistehen und kleine Dienste erledigen helfen, würden die 12 Stunden Schicht der Malteser sehr entlasten.
Stefan Kugler, Leiter der Flüchtlingsunterkunft in Bad Kreuznach, ist für jede Unterstützung sehr dankbar. 

Viele Fragen der medizinischen Versorgung sind aber noch ungelöst. Insbesondere was die Besorgung von erforderlichen Medikamenten, Labor- und eventueller Röntgenuntersuchungen an geht. Können wir Menschen helfen, die eine medizinisch sinnvolle Behandlung benötigen, die aber keinen Notfallcharakter hat? Würden sich Hausärzte aus unserer Region mit engagieren wollen, die vielleicht sogar die Sprache der Flüchtlinge sprechen können? Dürfen wir auch längerfristig mit der Sympathie der Bad Kreuznacher rechnen dürfen, Menschen in ihrer Not mit Verständnis wohlwollend aufzunehmen, selbst wenn sie nicht unsere Sprache sprechen? 

Ich glaube, dass wir das Selbstverständnis unseres Wohlstandes nur dann genießen können, wenn wir bereit sind etwas zu teilen und abzugeben. Bisher waren die menschlichen Katastrophen im Fernsehen oder in der Zeitung von uns persönlich weit weg. Doch jetzt erreichen sie auch uns in unserer täglichen Realität. Nutzen wir es als Chance etwas selber zum Guten beisteuern zu können und den Flüchtlingen in Bad Kreuznach zu helfen. 

Ihr
André Borsche 

Notunterkunft am Römerkastell

Malteser Bad Kreuznach. Die Malteser Bad Kreuznach betreiben im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz eine Notunterkunft für Flüchtlinge in den Sporthallen am Römerkastell. Dort leben zurzeit 202 Menschen. Die meisten stammen aus Syrien, weitere aus Afghanistan, Iran und Irak. Sie werden von einem großen Team aus Maltesern, Ärzten, Dolmetschern und weiteren Helfern betreut. Die meisten engagieren sich rein ehrenamtlich. 

Die Unterkunft: Schlafen und Essen in Turnhallen

Zwei Sporthallen dienen als Schlafsäle: Hier stehen dicht nebeneinander Feld- und Stockbetten. In einer dritten Halle ist ein Speiseraum entstanden. Hier gibt es eine Essensausgabe sowie Tische und Stühle. Für die Verpflegung sorgt der Internationale Bund e.V.: Mittags erhalten die Menschen eine warme Mahlzeit, morgens und abends ein Lunchpaket.

Ärztliche Sprechstunde mehrmals in der Woche

Zahlreiche Ärzte aus Bad Kreuznach und Umgebung, unter ihnen niedergelassene Ärzte, Fachärzte und Mediziner der Diakonie, sowie Arzthelferinnen und Krankenschwestern unterstützen die Malteser am Römerkastell: Sie bieten mehrmals wöchentlich eine Sprechstunde für die Flüchtlinge direkt in der Unterkunft an. Viele haben zurzeit mit einer Erkältung zu kämpfen, da sie die Temperaturen in Deutschland nicht gewohnt sind. 

20 Dolmetscher sind ehrenamtlich im Einsatz 

Der Schlüssel zu den Menschen und zum guten Miteinander ist die Sprache: 20 ehrenamtliche Dolmetscher helfen permanent bei der Verständigung. Es sind Privatpersonen, die selbst einen Migrationshintergrund haben und neben den verschiedenen Sprachen - allen voran Arabisch und Persisch sowie ihren Dialekten - auch die Kultur der Menschen verstehen. 

In eigener Sache: Was uns wichtig ist 

Wir möchten den Menschen, die vor Krieg, Not und Armut aus ihrer Heimat geflohen sind, einen Ort der Sicherheit zu bieten: ein Dach über den Kopf, ein Bett, etwas zu essen. Und wir möchten sie mit dem gleichen Respekt behandeln, den jeder Mensch verdient, ganz gleich woher er stammt. Wir verstehen, dass viele Bad Kreuznacher Fragen haben und wissen möchten, wer die Menschen sind, die nun in ihrer Stadt leben. Sprechen Sie uns und auch die Menschen an, die nun am Römerkastell wohnen, und fragen Sie!

So können Sie helfen!

Wir sind überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft, die wir bereits erhalten haben und erhalten und da danken Ihnen - auch im Namen der Flüchtlinge - aus ganzem Herzen für Ihre Hilfe!

Ehrenamtliche Mitarbeit

Wir arbeiten mit dem Ausländerpfarramt zusammen, das die Koordination der ehrenamtlichen Helfer übernimmt. Interessierte melden sich bitte per Mail.

Ansprechpartnerinnen:
Ausländerpfarramt
Stefanie Bartlett und Susanne Syren
E-Mail: Ehrenamt(at)auslaenderpfarramt(dot)de

Sachspenden

Bei der Koordination der Kleiderspenden werden wir unterstützt vom DRK Kreisverband Bad Kreuznach und dem Deutschen Kinderschutzbund, die die Kleiderspenden annehmen: 

Erwachsenenkleidung:
DRK Kreisveband Bad Kreuznach e.V.
Ruedesheimerstrasse 36-38
55545 Bad Kreuznach
06 71/8 44 44 - 0

Kinderkleidung:
Deutscher Kinderschutzbund e.V.
Orts- und Kreisverband
Eiermarkt 6
55545 Bad Kreuznach
0671/36060
Kleiderabgabe nur werktags von 9 bis 12 Uhr 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Sach- und Lebensmittelspenden an der Notunterkunft annehmen.

Geldspenden

Sie können die Flüchtlingshilfe auch mit einer Geldspende unterstützen: 

Malteser Hilfsdienst e.V. 
IBAN: DE71 3706 0193 3000 4330 11
BIC: GENODED1PAX
Pax Bank eG 
Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe

Häufig gestellte Fragen

Die Medien berichten seit Monaten über Flüchtlinge. Und dennoch stellen sich viele Fragen, wenn die Menschen in der eigenen Stadt und Nachbarschaft unterkommen. 

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle Antworten auf die Fragen geben, die uns am häufigsten gestellt werden:

Wann und woher kommen die Menschen?

Die ersten Menschen sind am Samstag, 19. September, in die Notunterkunft gebracht worden. Der größte Teil – rund 70 Prozent - stammten aus Syrien, die anderen aus Afghanistan, Pakistan, Irak und Iran. Drei Viertel der Menschen waren mit ihrer Familie unterwegs.

Wann die nächsten Menschen kommen und wer es sein wird, wissen wir erst, wenn die Leute da sein. Das hat folgende Gründe:

Die Asylsuchenden werden nach dem sogenannten „Königsteiner Schlüssel“ den Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder zugewiesen. 4,83472 % werden Rheinland-Pfalz zugewiesen. Da die rheinland-pfälzischen Erstaufnahmeeinrichtungen in Trier und Ingelheim belegt sind, werden sogenannte Außenstellen – Notunterkünfte – eingerichtet, wie jetzt in den Sporthallen in Bad Kreuznach. 

Jeden Tag kommen viele hundert Menschen über die Grenzen nach Deutschland – in Zügen, Bussen, Privatfahrzeugen oder auch zu Fuß. Deshalb müssen die zuständigen Behörden – in Rheinland-Pfalz die ADD - immer kurzfristig koordinieren, in welchen Unterkünften Plätze frei sind. Hierfür werden die verschiedenen Notunterkünfte parallel angefragt, sodass die definitive Zusage, ob und wann die Menschen eintreffen, erst sehr kurzfristig kommt; teilweise erfahren die Unterkünfte erst, dass neue Flüchtlinge kommen, wenn der Bus losgefahren ist. 

Um den Menschen schnell ein Dach über den Kopf, ein Bett und Verpflegung anbieten zu können, werden sie nicht registriert, bevor sie in die Notunterkünfte gebracht werden. Aus diesem Grund wissen die Organisationen, die die Notunterkünfte betreuen – wie die Malteser in Bad Kreuznach -, nicht im Vorfeld, woher die Flüchtlinge kommen, ob es Frauen, Kinder oder Männer sind. Das zeigt sich erst bei der Ankunft in der Notunterkunft.

Warum gibt es einen Zaun um die Unterkunft?

Stellen Sie sich vor, jemand würde in Ihr Zuhause schauen und Sie beobachten können. Sie würden sicherlich auch die Gardinen zuziehen. Zu nichts anderem dient der Zaun: Es ist ein Sichtschutz, um den Menschen etwas Privatsphäre und Rückzugsraum zu gewähren. Denn davon haben sie in den zwei Turnhallen, in denen insgesamt 200 Betten stehen, nicht viel. 

Selbstverständlich können sich die Menschen frei bewegen und die Unterkunft sowie das Gelände verlassen. Nur herein kommt man lediglich, wenn man einen Unterkunftsausweis hat, der wie eine Art "Wohnungsschlüssel" ist. 

Können die Menschen die Unterkunft verlassen?

Ja, die Menschen können die Unterkunft verlassen und sich frei bewegen. 

Kann ich mir die Unterkunft anschauen?

Wie würden Sie es finden, wenn fremde Menschen in Ihre Wohnung kämen, um sich anzuschauen, wie Sie leben? Auch wenn es für uns schwer vorstellbar ist: Das Feldbett in der Turnhalle ist erst einmal das Zuhause der Flüchtlinge. Und was wir für unsere Wohnung einfordern, steht auch den Flüchtlingen zu. Deshalb ist die Unterkunft für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Mehr Informationen auch unter Malteser Bad Kreuznach

Warum wir Fotos von Flüchtlingen zeigen 

Malteser Bad Kreuznach (15.10.2015). Seit knapp einem Monat bietet die Notunterkunft am Römerkastell 200 Menschen ein Dach über dem Kopf. Seit knapp einem Monat berichten die lokalen Medien fast täglich über die Einrichtung. Wir möchten uns ganz herzlich bei ihnen bedanken: Für Ihre Unterstützung, das offene und faire Miteinander und vor allem für das große Verständnis dafür, dass wir zum Schutz der Menschen von Fotos absehen und zur Wahrung ihrer Privatsphäre nur Mitarbeitern und Helfern Zutritt gewähren. Und wir bedauern sehr, dass ohne unser Wissen und unsere Zustimmung Ausnahmen von dieser Regel gemacht wurden. Es stößt ebenso auf unser wie auf das Unverständnis der Medien.

Außerhalb der Notunterkunft: Fotos bitte unkenntlich machen und Namen anonymisieren

Selbstverständlich können die Journalisten und auch die Bürger jederzeit mit den Menschen sprechen. Sie können sie nach ihrer Geschichte befragen und nach ihren Motiven, aus ihrer Heimat zu fliehen und nach Deutschland zu kommen. Die Bewohner können die Unterkunft jederzeit verlassen, und in der Stadt ergeben sich sicherlich zahlreiche Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen. 

Das gilt auch, wenn Personen „freiwillig“ vor die Kamera treten wollen und/oder ihren vollständigen Namen nennen. Denn sie sind sich der möglichen Konsequenzen oftmals nicht bewusst oder sie versprechen sich davon einen positiven Ausgang für das eigene Asylverfahren.

In und auf dem Gelände der Notunterkunft: kein Zutritt und keine Fotos der Bewohner

Auch wenn es für uns schwer vorstellbar ist: Die Sporthallen sind das aktuelle Zuhause der Menschen. Was wir für unsere eigenen Wohnungen einfordern, steht ebenfalls den Bewohnern der Notunterkunft zu: ein sicherer und geschützter Ort, an dem sie sich so gut es geht zurückziehen können. Um die Privatsphäre der Menschen zu schützen, haben Besucher deshalb in der Regel keinen Zutritt zur Unterkunft. 

Wir wissen um das Interesse an der Notunterkunft Deshalb werden die Medienvertreter in Kürze einladen und ihnen die bewohnten Sporthallen zeigen. So können sich die Journalisten selbst einen Eindruck der Einrichtung verschaffen und die Bürger von Bad Kreuznach daran teilhaben lassen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei dem Termin aus den oben genannten Gründen keine Fotos möglich sein werden, die die Bewohner erkennbar zeigen. 

Den ganzen Artikel finden sie auf der folgenden Seite der Malteser Bad Kreuznach | Presse.

Registrierung der Bewohnerinnen und Bewohner abgeschlossen

Malteser Bad Kreuznach (15.10.2015). Alle Bewohnerinnen und Bewohner, die in der Notunterkunft am Römerkastell leben, sind inzwischen offiziell von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz (ADD) registriert worden: Ihre persönlichen Daten wurden erfasst, Fingerabdrücke genommen und ein Foto gemacht. Und die Personen haben bereits alle einen Termin für ihr persönliches Gespräch bei der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Bingen erhalten, das über den Asylantrag entscheidet. 

„Die Menschen sind wieder einen Schritt weiter auf dem Weg zum Asylverfahren“, sagt Thomas Biewen und ergänzt: „Das trägt auch zur positiven Stimmung unter den Bewohnern bei. Das Warten auf die Registrierung war für viele anstrengend. Jetzt wissen die Menschen, dass es vorangeht.“ 

Neue Bewohner sind am Montag angekommen

Ebenfalls registriert wurden auch die 25 Personen, die am Montag neu in der Notunterkunft am Römerkastell aufgenommen wurde. Hierbei handelte es sich ausschließlich um Familien aus Syrien und Afghanistan. Mit ihnen ist die Unterkunft wieder voll belegt.

Alle haben nun offiziellen Registrierungsbescheid

Die Registrierung begann am vergangenen Freitag und war am Mittwoch, 14. Oktober, abgeschlossen. Es wurden je 30 Personen morgens und nachmittags mit einem Bus aus Bad Kreuznach abgeholt und nach Ingelheim in die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Rheinland-Pfalz gefahren, wo sie von Mitarbeitern der ADD registriert wurden. Abschließend haben die Menschen einen offiziellen Registrierungsbescheid erhalten sowie einen sogenannten „Hausausweis“ der Erstaufnahmeeinrichtung Ingelheim, zu der die Notunterkunft in Bad Kreuznach gehört. Hierauf ist zum Beispiel auch vermerkt, dass sie bereits an der medizinischen Erstuntersuchung beim Kreisgesundheitsamt teilgenommen haben. 

Nächster Schritt: Persönliches Asylgespräch

Der nächste Schritt im Asylverfahren ist für die Menschen das persönliche Gespräch mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Dort können die Flüchtlinge erläutert, aus welchen Gründen sie ihr Land verlassen haben und warum sie Asyl beantragen. Auf dieser Grundlage entscheidet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge über jeden einzelnen Asylantrag. Die Termine finden ab sofort laufend statt. 

Den ganzen Artikel finden sie auf der folgenden Seite der Malteser Bad Kreuznach | Presse.